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Startschuss für Wohngeld Online in M-V

Zum Ende April 2017 erteilte das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommerns für das Fachverfahren Online-Wohngeld des Zweckverbandes die offizielle Freigabe.
Die dafür erforderlichen Komponenten wurden bereits im Mai in einem zertifizierten Rechenzentrum in Mecklenburg-Vorpommern installiert und erfolgreich getestet.
Mit dem Amt Jarmen-Tutow startete nun die erste Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern die Arbeit mit dem neuen Wohngeldverfahren. Das Verfahren arbeitet völlig medienbruchfrei, die Antragsdaten werden automatisiert, nach Prüfung auf Vollständigkeit, in das Fachverfahren übernommen und zur Zahlbarmachung bereitgestellt.

--> zum Beitrag Vorpommern Kurier

In den kommenden Monaten sind weitere Umstellungen mit den Verwaltungen im Land geplant.

Ideen und Praxistipps für digitalen Service

Effiziente Verwaltungsarbeit und zeitgemäßer Bürgerservice werden durch moderne Internet-Portale und den Einsatz spezieller Software ermöglicht. Innovative Verwaltungen setzen dabei auch auf veränderte Arbeitsabläufe.
Wie dieses realisiert wird, schildern Projektverantwortliche aus Kommunen unterschiedlicher Größe. Zudem zeigen Fachleute führender Software-Unternehmen für kommunale Dienstleistungen neueste Trends und Entwicklungen. Schwerpunkte sind das moderne Stadtportal mit zahlreichen Facetten und vor allem Best-Practice-Beispielen aus Kommunen unterschiedlicher Größenordnung sowie in der parallelen Vortragsreihe die Themenblöcke Ratsinformationssystem und DMS.
Die Themen im Bereich Stadtportal reichen von der Projektsteuerung beim Relaunch über den täglichen Einsatz eines speziellen kommunalen CMS bis hin zu interaktiven Anwendungen wie Online-Terminvergabe, Kita-Platz-Reservierung und anderen. Spannen für gerade kleinere und mittlere Kommunen dürfte auch das Beispiel regionaler Zusammenarbeit aus dem Raum Leipzig sein.
Die Firmen NOLIS GmbH und CC e-gov Gmbh, beide Kooperationspartner des Zweckverbandes, laden zu diesen Themen am 28. November 2017 zu einem Infotag E-Government nach Hannover ein. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.egov-infotag.de.

Anschlussbedingungen für CN Lavine

Die Kommission für Informationssicherheit (KofIS) hat Anfang Juni 2017 einen überarbeiteten Entwurf der Anschlussbedingungen für CN LAVINE in Umlauf gebracht. Es ist geplant, dass die Anschlussbedingungen in Kürze final abgestimmt und damit verbindlich für alle CN LAVINE-Anschlussteilnehmer in Kraft gesetzt werden.

Nutzung des ISM-Tools "verinice.PRO" durch die Kommunen

Nach mehrfacher Ankündigung zur Nutzung des ISM-Tools „Verinice“ durch die Kommunen ist nun eine entsprechende Vereinbarung zwischen dem Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung und dem Zweckverband abgeschlossen wurden. Die Nutzung des ISM-Tools, die Betriebs- und Pflegekosten betreffend, werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Für die Mitnutzung durch die Kommunen übernimmt der Verband Aufgaben bzw. Pflichten die in der Vereinbarung geregelt sind, wie z.B. die Erstellung eines Rollen- und Rechtekonzeptes, die Aufwände im Zusammenhang mit der Beantragung von Freischaltungen, des First-Level Supports usw.


Nutzungsberechtigt sind in erster Linie Kommunalbehörden und ihre Bediensteten, die mit den Themen Informationstechnik und Informationssicherheit betraut sind. Weiterhin sind nachgeordnete kommunale Einrichtungen wie Schulen und Kitas berechtigt das IT-Verfahren zu nutzen, sofern sie sich vollständig in kommunaler Trägerschaft befinden. Stadtwerke sind aufgrund ihrer Rechtsform nicht berechtigt, den verinice.PRO-Server des Landes zu nutzen.
Für alle Fragen rund um die Nutzung des ISMS-Tools verinice.PRO steht Ihnen Herr Kustos gern zur Verfügung.

Neuwahlen im Rahmen der Verbandsversammlung

Im Rahmen der Verbandsversammlung am 17.05.2017 in Güstrow wurde Herr Steffen Jahnke als neuer Vertreter in den Vorstand des Zweckverbandes gewählt. Die Nachwahl eines Vorstandsmitgliedes wurde notwendig, da der langjährige Vertreter der Stadt Wolgast, Herr Jürgen Schönwandt, aus dem Dienst ausscheidet und dementsprechend seine Funktionen niederlegt. Herr Schönwandt wurde in der Verbandsversammlung gebührend verabschiedet.

 

Aufgrund seiner Funktion als 1. Stellvertreter des Verbandsvorstehers und 1. Stellvertreter des Vorsitzenden der Verbandsversammlung waren auch diese Positionen in der Sitzung am 17.05.2017 neu zu besetzen. Als 1. Stellvertreter des Verbandsvorstehers wurde Herr Dr. Stöhring, bisher 2. Stellvertreter, gewählt. Die Position der 2. Stellvertreterin des Verbandsvorstehers hat nunmehr Frau Petra Demuth inne, die gleichzeitig als 1. Stellvertreterin des Vorsitzenden der Verbandsversammlung gewählt wurde.

 

Wir gratulieren allen Gewählten recht herzlich und freuen uns auf eine angenehme Zusammenarbeit!

 

v.l.n.r. Bernd Anders (Verbandsvorsteher), Steffen Jahnke (Vorstandsmitglied), Dr. Reiner Stöhring (1. Stellvertreter des Verbandsvorstehers), Petra Demuth (2. Stellvertreterin des Verbandsvorstehers) und Dr. Stefan Fassbinder (Vorsitzender der Verbandsversammlung)
Verabschiedung von Jürgen Schönwandt

Bund stellt Weichen für ein modernes E-Government

Bund und Länder haben sich im Rahmen der Verhandlungen über die Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen auch über Grundgesetzänderungen im Bereich der Informationstechnik verständigt. Durch eine Ergänzung des Grundgesetzes soll der Bund die Möglichkeit bekommen, die elektronische Bereitstellung von Verwaltungsdienstleistungen durch Gesetze und Verordnungen voranzutreiben. Damit soll schlussendlich erreicht werden, dass möglichst viele Verwaltungsleistungen von Bund, Ländern und Kommunen nicht nur online angeboten, sondern auch von Bürgern und der Wirtschaft direkt, einfach und sicher erreichen werden können. Aus diesem Grund sollen künftig alle Verwaltungsportale zu einem "Portalverbund" verknüpft werden. Das Begleitgesetz verpflichtet dazu Bund und Länder (einschließlich Kommunen) alle rechtlich und tatsächlich geeigneten Verwaltungsleistungen binnen 5 Jahren auch online anzubieten und sie über einen Verbund der Verwaltungsportale von Bund und Ländern zugänglich zu machen.

 

--> zum Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 90, 91c, 104b, 104c, 107, 108, 109a, 114, 125c, 143d, 143e, 143f, 143g)

--> zum Gesetz zur Neuregelung des bundesstaatlichen Finanzausgleichssystems ab dem Jahr 2020 und zur Änderung haushaltsrechtlicher Vorschriften (Onlinezungangsverbesserungsgesetz)

Bauamt der Hansestadt Rostock führt 100. Vergabeverfahren über das Vergabesystem elektronisch durch

Seit Oktober 2016 ist das elektronische Vergabeverfahren der Firma Subreport Verlag Schawe GmbH über den Zweckverband nutzbar. Mit dem 01.03.2017 hat das Bauamt der Hansestadt Rostock ihre einhundertste Ausschreibung online gestellt. Überhaupt wird das System fleißig genutzt und die Anzahl der registrierten Vergabestellen wächst ständig.

 

Ca. 70 Vergabestellen in MV haben  an den durch den ZV und Subreport angebotenen Infoveranstaltungen teilgenommen. Zurzeit haben etwa 50 Verwaltungen einen Vertrag mit dem Verband über die Nutzung der eVergabe zu den durch die gemeinsame Ausschreibung erzielten besonders günstigen Konditionen abgeschlossen. Wöchentlich fordern weitere Kommunen entsprechende Vertragsangebote ab bzw. werden Verträge mit weiteren Vergabestellen geschlossen.

Preisliste des Verbandes für 2017

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern hat in ihrer Sitzung am 23. November 2016 die Preisliste für das Jahr 2017 beschlossen. Nachfolgend stellen wir Ihnen diese zu Ihrer Kenntnisnahme und Beachtung zur Verfügung:

 

--> Preisliste 2017

Neuer Vorsitzender der Verbandsversammlung

Frau Angelika Gramkow ist als Vertreterin der Landeshauptstadt Schwerin und somit in ihrer Funktion als Vorsitzende der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern ausgeschieden. Deshalb wurde durch die Verbandsversammlung entsprechend § 157 KV MV in Verbindung mit § 28 Abs. 2 Satz 2 und 3 KV MV ein neuer Vorsitzender gewählt.

 

Wir gratulieren Herrn Dr. Stefan Fassbinder, Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, ganz herzlich zur Wahl als Vorsitzender der Verbandsversammlung und freuen uns auf eine angenehme Zusammenarbeit!

Projektbericht des LfDI zum Datenschutz an den Schulen

Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern (LfDI) hat das Projekt „Datenschutz an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern“ durchgeführt.
Im Rahmen dieses Projekts haben Mitarbeiter des Landesbeauftragten an 18 Schulen im Land die Einhaltung des Datenschutzes überprüft.

 

Der entsprechende Projektbericht wurde am 26.04.2016 in einer Landespressekonferenz offiziell vorgestellt:

--> zur Pressemitteilung

Erste sendefähige Formulare im kommunalen Formularpool

Im letzten Jahr wurde gemeinsam mit drei Verwaltungen unseres Bundeslandes und dem DVZ an der elektronischen Übermittlung der Formulare aus dem kommunalen Formularpool gearbeitet. In einem ersten Schritt sind nunmehr die Formulare:

  • Gewerbe-Anmeldung
  • Gewerbe-Ummeldung
  • Gewerbe-Abmeldung
  • Antrag auf Ausstellung eines Touristenfischereischeines

final umgesetzt worden. Voraussetzung für den Versand und den Empfang in den Kommunen ist die Anbindung an das Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP).

 

In den nächsten Wochen und Monaten wird weiter am Ausbau des Formularpools gearbeitet. Sofern Schriftformerfordernis vorliegt, sollen die Formulare an die eID-Infrastruktur des Zweckverbandes angebunden werden. Erste Tests diesbezüglich waren bereits erfolgreich.

 

Für Anregungen zur Anbindung bestimmter Formulare an diese Infrastrukturen, wenden Sie sich gern an Frau Kuprat.

Hackerangriff auf KFZ-Zulassungsstellen in Rheinland-Pfalz und Hessen

Ende Juni wurde in vielen rheinland-pfälzischen und hessischen KFZ-Zulassungsstellen gleichzeitig ein Hackerangriff festgestellt. Betroffen war in allen Fällen eine Funktion zur Online-Reservierung von Wunschkennzeichen. Nach bisherigen Erkenntnissen sind die Zulassungsstellen in Mecklenburg-Vorpommern von diesem Angriff nicht betroffen, weil hier mit IKOL-KFZ der Firma Telecomputer ein anderes Fachverfahren als in der vom Cyberangriff betroffenen Region eingesetzt wird. Das in Rheinland-Pfalz und Hessen überwiegend verwendete Fachverfahren zur KFZ-Zulassung ist eine Eigenentwicklung des kommunalen IT-Dienstleisters ekom21.
Um Manipulationen an den Fachverfahren selbst oder an den verarbeiteten Daten zu verhindern, mussten die betroffenen Dienste vom Netz genommen werden. In der Folge waren fast alle Zulassungsstellen der beiden Bundesländer arbeitsunfähig und mussten sowohl Bürger als auch Mitarbeiter nach Hause schicken.

Der aktuelle Fall zeigt, wie verwundbar kommunale IT-Dienste sind. Auch wird deutlich, dass vermehrt öffentliche Einrichtungen in das Visier von Cyberkriminellen gelangen. Diesen Herausforderungen können wir nur entgegentreten, indem in allen Kommunen wirksame IT-Sicherheitsmanagementsysteme (ITSMS) aufgebaut werden und so letztlich über die Gemeindegrenzen hinweg alle an einem Strang ziehen.
IT-Sicherheitsbeauftragte (ITSB) leisten einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau von ITSMS.

Auf Grundlage der Beschlüsse der Verbandsversammlung hat der Zweckverband die Voraussetzungen für das Leistungsangebot Gemeinsamer IT-Sicherheitsbeauftragter geschaffen. Zwischenzeitlich liegen uns auch schon einzelne verbindliche Interessenbekundungen zur Inanspruchnahme eines Gemeinsamen ITSB vor. Wenn Sie ebenfalls an der Inanspruchnahme des Gemeinsamen ITSB interessiert sind melden Sie Ihr verbindliches Interesse bitte per Mail an. Die verbindliche Interessenbekundung ist erforderlich, um für 2016 die entsprechenden personellen Ressourcen den Nutzerkommunen bereitstellen zu können.

Neues Muster-IT-Rahmensicherheitskonzept des Zweckverbandes

Der Zweckverband eGo-MV hat das seit 2009 verfügbare Musterdokument zur Erstellung eines eigenen IT-Sicherheitskonzeptes umfassend überarbeitet und stellt es ab sofort seinen Mitgliedern kostenfrei zur Verfügung. Nichtmitglieder können die Dokumente ebenfalls gegen Entgelt erhalten.


Wenn Ihre Kommune Interesse an den neuen Musterdokumenten hat, bitten wir um eine formlose Anfrage an unsere Datenschutzbeauftragten. Ihnen werden dann die folgenden Dokumente bereitgestellt:

  • Muster-Leitlinie Informationssicherheit
  • Fragenkatalog zur Bestandsaufnahme des IT-Sicherheitsniveaus
  • Mustertext IT-Rahmensicherheitskonzept nebst Anlagen 1 und 2
  • Glossar zum IT-Rahmensicherheitskonzept
  • Nutzungsvereinbarung

Details zu den einzelnen Dokumenten werden Ihnen bei der Zustellung mitgeteilt.

Die Dokumente müssen für Ihr Haus angepasst werden. Dies können Sie eigenverantwortlich bewerkstelligen. Kommunen, die einen Gemeinsamen Datenschutzbeauftragten (GDSB) des Zweckverbandes beanspruchen, können diesen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Zeitanteile in die Erstellung und Umsetzung des IT-Sicherheitskonzeptes einbinden. Kommunen, die die GDSB-Leistungen nicht nutzen, können bei Bedarf mit dem Zweckverband einen zeitlich befristeten Projektvertrag zur Erstellung und Umsetzung eines IT-Sicherheitskonzeptes – zu den Kosten eines GDSB – schließen. Anfragen diesbezüglich können Sie ebenso an die Gemeinsamen Datenschutzbeauftragten richten.

Parallel zur Bereitstellung der Musterdokumente bietet der Zweckverband Seminare zur Einführung eines IT-Sicherheitskonzeptes anhand dieser Dokumente an.

E-Payment steht für kommunale Nutzung bereit

Auf der Basis der Beschlussfassung im Lenkungsausschuss Kooperatives eGovernment ist nunmehr die Basiskomponente ePayment mit der zentralen Zahlungsplattform  für online-dienstleistende Dienststellen des Landes und der Kommunen bereitgestellt worden.

 

Auch kommunale Fachanwendungen können an diese Infrastruktur angeschlossen werden. Die Antragstellung zur Anbindung einer/eines kommunalen Fachanwendung/eShops an die Basiskomponente ePayment erfolgt grundsätzlich über den Zweckverband Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern (eGo-MV). Durch diesen wird eine entsprechende Vorprüfung durchgeführt.

Die Einbindung eines Fachverfahrens/e Shops bedarf der Zustimmung des Ministeriums für Inneres und Sport Mecklenburg-Vorpommern. Das Ministerium für Inneres und Sport prüft im Rahmen seiner Zuständigkeit die Möglichkeit der Übernahme anfallender Integrationskosten auf Seiten des Betreibers der ePayment-Basiskomponente. Betriebskosten an der ePayment-Komponente fallen für kommunale Nutzungen in 2015 nicht an. Die zu entrichtenden Transaktionsgebühren werden durch die Landeszentralkasse Mecklenburg-Vorpommern monatlich im Wege der Lastschrift vom Bankkonto der kommunalen Kasse eingezogen.

Für alle Fragen im Zusammenhang mit der Nutzung der ePayment – Basiskomponente stehen Ihnen Herr Gros oder Herr Peters gern zur Verfügung. Entsprechende Antragsunterlagen für die Anbindung einer/eines kommunalen Fachanwendung/eShops an die Basiskomponente ePayment sind in der Geschäftsstelle erhältlich.

Wahl der Vorsitzenden der Verbandsversammlung und der Vorstandsmitglieder des Zweckverbandes Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern

Während der konstituierenden Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern am 01.09.2014 in Güstrow wurden neben der Vorsitzenden der Verbandsversammlung auch die Mitglieder des Verbandsvorstandes durch die Verbandsversammlung neu gewählt.


Die Verbandsversammlung wählte Frau Angelika Gramkow, Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Schwerin, erneut zur Vorsitzenden der Verbandsversammlung des Zweckverbandes. Als ihr erster Stellvertreter wurde Herr Jürgen Schönwandt,  2. stellvertretender Bürgermeister der Stadt Wolgast, wiedergewählt. Herr Dr. Reiner Stöhring, 1. stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft, wurde ebenfalls als zweiter stellvertretender Vorsitzender der Verbandsversammlung bestätigt.

Weiter wurden Herr Jürgen Schönwandt als erster Stellvertreter und Herr Dr. Reiner Stöhring als zweiter Stellvertreter des hauptamtlichen Verbandsvorstehers, Herrn Bernd Anders, gewählt und werden neben dem Verbandsvorsteher folglich auch als Mitglieder des Vorstandes des Zweckverbandes agieren.

Desweiteren wurden folgende Personen einstimmig in den Vorstand gewählt:

  • Frau Petra Demuth, Amtsleiterin Haupt- und Personalamt der Universitäts- und Hansestadt Greifswald
  • Frau Heike Isbarn, hauptamtliche Amtsvorsteherin des Amtes Crivitz
  • Herr Stephan Richter, Fachbereichsleiter Bürger- und Ordnungsangelegenheiten der Stadt Teterow
  • Frau Iris Brincker, Leitende Verwaltungsbeamtin des Amtes Lützow-Lübstorf


Der Zweckverband eGo-MV bedankt sich herzlich bei den ausgeschiedenen Mitgliedern des Vorstandes für ihre konstruktive Mitarbeit in den zurückliegenden Jahren.

  • Herrn Klaus Aurich, ehemaliger Amtsvorsteher des Amtes Crivitz
  • Herrn Alexander Benkert, Bürgermeister der Gemeinde Süderholz
  • Herrn Michael Zöllkau, EDV-Mitarbeiter der Stadt Bad Doberan
Die neu gewählten Vorstandsmitglieder des Zweckverbandes Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern: v.l. Jürgen Schönwandt, Petra Demuth, Heike Isbarn, Iris Brincker, Stephan Richter, Dr. Reiner Stöhring und Bernd Anders (Foto: ZV eGo-MV)

Handlungsleitfaden zur Umsetzung der Richtlinie über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen

Das Europaparlament hat bereits am 11. März 2014 die Richtlinie über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen beschlossen. Diese Richtlinie ist bereits am 26. Mai 2014 in Kraft getreten.
Die Richtlinie verpflichtet öffentliche Auftraggeber und Vergabestellen, künftig elektronische Rechnungen zu empfangen und zu verarbeiten. Derzeit werden jedoch lediglich Rechnungen, die aufgrund eines oberschwelligen Vergabeverfahrens gestellt werden, von der Richtlinie erfasst. Verpflichtungen der öffentlichen Verwaltungen für den Unterschwellenbereich bedürfen einer nationalen Rechtsgrundlage.

Im Rahmen des Zukunftskongresses Staat&Verwaltung Anfang Juli 2014 hat die Staatssekretärin des Bundesministerium des Innern und IT-Beauftragte der Bundesregierung, Frau Cornelia Rogall-Grothe, die neuen Leitlinien zum elektronischen Rechnungsaustausch vorgestellt. Der „Leitfaden elektronische Rechnung in der Öffentlichen Verwaltung“ soll eine Grundlage für die zur Umsetzung der Richtlinie über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen notwendigen Maßnahmen bilden. Sie richtet sich daher an alle Verwaltungen und soll die Einführung der elektronischen Rechnungsstellung erleichtern und beschleunigen.

Arbeitsgruppe Geodaten sucht Mitstreiter

Im Jahr 2011 hatte sich auf Initiative des Städte‐ und Gemeindetages eine Arbeitsgruppe mit dem Ziel gebildet, die Kommunen bei der Umsetzung der aus dem Geoinformations‐ und Vermessungsgesetz M‐V resultierenden Aufgaben zu unterstützen. Ergebnis der Arbeit dieses Gremiums ist die Broschüre „Geodaten in Kommunen“, die seit ihrer Veröffentlichung vielfache Anwendung und breiten Nutzen in den Verwaltungen fand und findet.

Vor dem Hintergrund, dass durch die Broschüre längst noch nicht alle Fragen auf dem Gebiet geklärt sind und der Aufbau einer Geodateninfrastruktur in Mecklenburg‐Vorpommern ein fortlaufender, sich ständig weiter entwickelnder, Prozess ist, der auch weiterhin von den Beteiligten ein hohes Maß an Sachkunde erfordert, ist durch den Zweckverband angeregt worden, die Arbeit der Arbeitsgruppe weiterzuführen bzw. wieder aufzunehmen. Durch Einbeziehung weiterer Akteure, insbesondere aus den Ämter, Städten und Gemeinden, soll die Arbeit der AG noch zielgerichteter auf die Anforderungen aus diesem Bereich ausgerichtet werden.

Es werden daher Interessenten gesucht, die bereit sind in der AG mitzuwirken und durch ihre Mitarbeit insbesondere darauf Einfluss nehmen wollen, dass die Erfordernisse und Belange der gemeindlichen Ebene bei der weiteren Ausgestaltung des Geoinformationsbereiches in Mecklenburg‐Vorpommern die erforderliche Berücksichtigung finden.

Anfragen und Interessenbekundungen nehmen die Mitarbeiter des Geodatenbereiches gern entgegen.

Handlungsleitfaden zur elektronischen Zugangseröffnung entsprechend § 2 des Gesetzes zur Förderung der elektronischen Verwaltung (E-Government-Gesetz - EGovG) nach § 3a Abs.1 Satz 2 Landesverwaltungsverfahrensgesetz

Das E-Government-Gestz des Bundes (hier: § 2 Abs. 1) verpflichtet alle Behörden neben den allgemein üblichen Zugängen zur Verwaltung auch mindestens einen Zugang für die elektronische Kommunikation zu eröffnen. Die Verpflichtung zur Eröffnung mindestens eines elektronischen Zugangs für alle Behörde besteht zum 01.07.2014.

Nachfolgend finden Sie einen, vom Zweckverband ausgearbeiteten, Handlungsleitfaden zur Zugangseröffnung sowie ein Muster zur öffentlichen Bekanntmachung.

 

--> Handlungsleitfaden zur Zugangseröffnung

--> Muster einer Bekanntmachung

Beitrag des Zweckverbandes im Deutschlandfunk

Der Deutschlandfunk berichtet derzeit in der täglichen Wissenschaftssendung "Forschung Aktuell" über die digitale Verwaltung. Auch der Zweckverband wurde zu Beispielen für gut funktionierendes E-Government interviewt. Den Beitrag können Sie nachfolgend anhören oder nachlesen:

 

--> zum Beitrag Deutschlandfunk

Imagekampagne für Berufe im öffentlichen Dienst

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe "berufe-mv" bei der Auftaktveranstaltung [Foto: StGT M-V]

Schon seit 10 Jahren befasst sich der Städte- und Gemeindetag Mecklenburg-Vorpommern mit den Auswirkungen und den möglichen Veränderungen des demographischen Wandels. Diese Fragen führten 2012 schließlich zu dem Entschluss, die Initiative „berufe-mv“ nach dem Vorbild der Initiative „berufe-sh“ zu gründen. Die Initiative befasst sich mit modernem Personalmanagement, mit grundlegenden Fragen des Personalmarketings und einer Informations- und Imagekampagne für die kommunale Verwaltung. Auch der Zweckverband trägt neben dem StGT, der Hansestadt Rostock, der Landeshauptstadt Schwerin, der Universitäts-und Hansestadt Greifswald, der Städte Parchim und Wolgast sowie dem Landkreis Vorpommern-Rügen diese Kampagne als Partner der ersten Stunde mit und wollen damit die öffentliche Verwaltung im Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern aktiv positionieren.

Preisverleihung zum E-Government-Wettbewerb

Die Preisträger des Zweckverbandes [Foto: ZV eGo-MV]

Am 22. Oktober 2013 fand die Preisverleihung zum E-Government-Wettbewerb "E-Lüchttoorn M-V" in Schwerin statt. Im Rahmen des Wettbewerbs wurden die besten E-Government-Lösungen in Mecklenburg-Vorpommern gesucht, die den Kontakt zwischen Bürgern bzw. Unternehmen mit kommunalen oder staatlichen Verwaltungen vereinfachen, Vorgänge beschleunigen oder eine durchgehende Online-Abwicklung ohne Medienbrüche auch zwischen den Verwaltungen ermöglichen.

Der Zweckverband hat mit drei Projektvorschlägen an diesem Wettbewerb teilgenommen. Unter den neun eingereichten Beiträgen, die vom 26.04.2013 bis zum 21.06.2013 zur Abstimmung gestellt wurden, konnten die Projekte "Online Gewerbedienst" und "Verwaltungsdienstleistungen für Bürger und Unternehmen im Fokus des Demografischen Wandels" jeweils den zweiten und dritten Platz belegen. Sieger des Wettbewerbs wurde das Projekt "Klarschiff.HRO" der Hansestadt Rostock.

 

--> zur Pressemitteilung des Ministeriums für Inneres und Sport M-V

Rahmenvereinbarung zum Bezug von Wahlsoftware geschlossen

Um die Mitgliedsverwaltungen auch in Vorbereitung der Bundestagswahlen im September unterstützen zu können, hat der Verband ein Vergabeverfahren zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung für Wahlsoftware durchgeführt. Nach Auswertung der Angebote konnte der Zuschlag an den Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) erteilt werden. Die Mitglieder des Verbandes, die es wünschen, können sich damit ab sofort der Produkte der KDO bedienen.

 

Weitere Informationen finden Sie nachfolgend:

--> Information zum Abschluss der Rahmenvereinbarung

--> zur Homepage der KDO mit Produktinformationen

 

Bei Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle gern zur Verfügung. [Kontakt]

Leitfaden zur Umsetzung von INSPIRE

Leitfaden zur INSPIRE-Richtlinie [Auszug]

Von der Arbeitsgruppe „Geodaten“, bestehend aus Mitgliedern des Städte- und Gemeindetags, Vertretern des Landes Mecklenburg-Vorpommern und weiteren Partnern, ist in den letzten Monaten eine Broschüre zum Umgang mit dem Thema INSPIRE erarbeitet worden. Diese beinhaltet verlässliche Aussagen zur INSPIRE-Betroffenheit und den Auswirkungen für die Kommunen als „Geodatenhalter“. 

Eine tabellarische Übersicht soll allen geodatenhaltenden Stellen die Einordnung ihrer betroffenen Geodatensätze der Anhänge I - III erleichtern und ein besseres Verständnis vom Umfang zu vermitteln. Die Übersicht umfasst eine Aufzählung ausgewählter INSPIRE-Geodatenthemen mit kommunalem Bezug und dient als Beispielliste für vorhandene Geodaten in Landkreis- und Gemeindeverwaltungen. 

 

--> zum Download der Brochüre

 

Fragen zum Thema richten Sie bitte an die Geschäftsstelle des Verbandes (Tel.: 0385/773347-0).

Merkblatt "Datenschutz für Mitglieder kommunaler Gremien"

Unsere Datenschutzbeauftragten haben ein Merkblatt "Datenschutz für Mitglieder kommunaler Gremien" erarbeitet. Dieses Merkblatt kann durch Mitglieder des Zweckverbandes "Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern" kostenfrei heruntergeladen werden.

Demo-Zugang für vernetzten Fundservice

Am Montag, den 22.03.2010, ist der Umzug des landeseinheitlichen, zentralen Fundsachenregisters auf das Produktivsystem erfolgt.

 

Unter https://fundweb03.kivbf.de/ können Sie sich nun einen Einblick in die Fundsachenverwaltung verschaffen. Gern richten wir Ihnen einen kostenlosen und unverbindlichen Demo-Zugang ein und beraten Sie umfassend.

 

Einzige technische Voraussetzung ist ein Internet-Zugang mit Microsoft-InternetExplorer ab Version 6.0 oder einer aktuellen Version der Browser Mozilla, Netscape oder Firefox.

 

Sollten Sie sich für die Nutzung interessieren, erhalten Sie hier die aktuelle Preisliste des Zweckverbandes, aus der Sie die Kosten für Ihre Verwaltung ersehen können. Die Preise sind Bruttopreise. Der Gesamtjahresbetrag ist aus der rechten Spalte der Preisliste zu entnehmen.

 

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